FÜR UNSER GRAFENBERG

Gemeinderatswahl 2024

Unser gesamtes Wahlprogramm 2024

 

Für unsere Familien und Jüngsten

Wir achten bei unseren Entscheidungen auch besonders auf die Bedürfnisse unserer jüngsten Einwohner/-innen. Wir wollen die Betreuungsangebote in Grafenberg weiter verbessern, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, und sichere Orte für Kinder und Jugendliche schaffen, an denen sie sich gerne aufhalten. Dafür stehen wir:

  • Betreuungsangebote: Bedarfsgerechter Ausbau, um Familien zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
  • Gebührenmodell: Einführung einer sozialen Staffelung von Kita- und Schulbetreuungsgebühren.
  • Ganztagsbetreuung: Sicherstellung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026/2027, einschließlich des Baus einer barrierefreien Schulmensa und der Bezuschussung regionaler, gesunder Mittagessen.
  • Schulsozialarbeit und Sprachförderung Kindergärten: Ausbau der Schulsozialarbeit sowie Sprachförderung in unseren Kindergärten zur Verringerung von Bildungsbenachteiligungen.
  • Spielplätze: Wir kümmern uns weiterhin um attraktive Spielplätze und Freizeitaktivitäten. Dabei setzen wir auch auf ein ganzheitliches Spielplatzkonzept und den Beginn eines Sanierungsprogramms für ins Alter gekommene Spielgeräte.
  • Ideenwerkstatt Jugendlichen: Gemeinsam mit Jugendlichen Ideen für ein junges Grafenberg entwickeln

Für unsere Gemeinschaft

Wir verpflichten uns, dass wir in der kommenden Wahlperiode weiter für eine zukunftsorientierte Gemeindeentwicklung eintreten. Wir möchten dazu beitragen, für die Grafenberger/-innen eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dafür stehen wir:

 

  • Entwicklung der Ortsmitte: Einsatz für eine belebte neue Ortsmitte am Apothekenplatz, die eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Generationen bietet. Bspw. Trinkbrunnen, Beschattung mit ausreichend Sitzmöglichkeiten, geeignete Spielgeräte für unser Jüngsten
  • Wir setzen alles daran, die ärztliche Versorgung in Grafenberg weiter sicherzustellen
  • Verschönerung der Gemeindeflächen: Neugestaltung der Blumen- und Grünflächen zur optischen Aufwertung des Gemeindebildes.
  • Digitalisierung: Ausbau digitaler Bürgerdienste und öffentlicher Infrastruktur bis Ende 2026, um die Verwaltung effizienter zu gestalten und allen Bürgern/-innen Zugang zu digitalen Bürgerdiensten zu ermöglichen.
  • Kostenloses W-LAN: Einrichtung kostenloser W-LAN Hotspots in der neuen Ortsmitte und an Bushaltestellen.
  • Parkraumkonzept: Entwicklung eines ganzheitlichen Parkraumkonzepts für Grafenberg.
  • Integration von Migranten/-innen: Förderung der Integration durch Ausbau ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe und Unterstützung von Sprach- und Alphabetisierungsprogrammen.

Für die öffentlichen Finanzen

Wir stehen für eine ehrliche, nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzpolitik in der Gemeinde. Unser Handeln richtet sich dabei am Prinzip der Generationengerechtigkeit aus. Dafür setzen wir uns ein:

  • Verantwortungsvolle Finanzpolitik: Fortsetzung der umsichtigen Haushaltsführung und Investitionen, um die Gemeindefinanzen weiter ausgeglichen zu gestalten.
  • Steueranpassungen: Reduktion des kommunalen Hebesatzes der Grundsteuer für 2025/2026, damit sich nach der Grundsteuerreform für Grafenberg insgesamt keine höheren Einnahmen aus der Grundsteuer ergeben.

Für mehr Bürgernähe

Wir wollen Grafenberg weiterentwickeln – Sozial, ökologisch, und bürgernah. Unser Ziel ist es:

  • Nicht-öffentliche Ausschüsse des Gemeinderats im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten in öffentliche Sitzungen umwandeln. Wir stehen zu einer stärken Öffentlichkeit in den Sitzungen des Gemeinderats.
  • Haushaltsberatungen für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
  • Die Anzahl der nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkte minimieren.
  • Die Bürgerbeteiligung in Form von Einwohnversammlungen, Kummerbriefkasten oder Ideenwerkstätten bei wichtigen kommunalpolitischen Themen verstärken.

Für mehr Klima- und Naturschutz

Viele von uns sind sich bewusst, dass die Klimakrise unsere Lebensgrundlagen bedroht, erkennen aber auch, dass wir dem nicht machtlos gegenüberstehen. Trotz der begrenzten Einflussmöglichkeiten einer kleinen Gemeinde müssen die vorhandenen Spielräume genutzt werden, um aktiv zum Ausbau erneuerbarer Energien beizutragen, den Artenschutz zu fördern und Maßnahmen zur Klimaanpassung zu ergreifen.

  • Energetische Sanierung aller kommunalen Gebäude bis 2030.
  • Installation von Photovoltaikanlagen auf allen geeigneten kommunalen Dächern.
  • Mehr Bäume pflanzen und öffentliche Begrünungen anlegen.
  • Insektenfreundliche Beleuchtung einführen.
  • Kommunale Wärmeplanung bis 2028 realisieren.
  • Erhalt der Streuobstwiesenlandschaft in Grafenberg.
  • Beitrittsgespräche zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb wiederaufnehmen oder beginnen.

So wollen wir die ökologische Nachhaltigkeit verbessern und für die Grafenberger eine Verbesserung der persönlichen Lebensqualität unterstützen.

 

Für mehr Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist für einige noch immer ein abstrakter Begriff – für viele aber ist sie die Grundlage, um überhaupt am Gemeindeleben teilnehmen zu können. Uns ist bewusst, dass noch viel getan werden muss, um Grafenberg wirklich inklusiv und barrierefrei und damit auch altersgerecht zu gestalten. Denn unsere Gemeinde, die von jung und alt und über die Generationen hinweg als Lebensmittelpunkt geschätzt wird, muss für unsere Einwohner/-innen auch ein Leben lang attraktiv sein und die Bedürfnisse und Herausforderungen jeder Altersgruppe berücksichtigen. Wir sind überzeugt, dass wir alle gewinnen, wenn wir Hürden abbauen und Barrieren beseitigen – und dafür stehen wir:

  • Umsetzung einer barrierefreien Verwaltung
  • Gewährleistung von Barrierefreiheit in der Ortsmitte und an Bushaltestellen.
  • Stärkung der Zusammenarbeit mit der Diakonie- und Sozialstation Metzingen e. V. zur optimalen Versorgung der Bürger.
  • Unterstützung von Treffen und Aktionen für und mit der älteren Generation in Grafenberg.

Für unsere Vereine und Organisationen

Das bürgerschaftliche Engagement, das vor allem von Vereinen, Organisationen und Kirchen getragen wird, hält unsere Gesellschaft zusammen. Teilweise übernimmt das Ehrenamt sogar wichtige Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge, die anders kaum zu leisten wären. Wir möchten deshalb den vielen ehrenamtlich aktiven Grafenberger/-innen danken, die in ihrer freien Zeit so viel leisten und Grafenberg dadurch zu diesem geschätzten lebenswerten Ort machen. Dies ist uns zudem wichtig:

  • Aktive Unterstützung im Wunsch der Vereine nach einem multifunktionalen Vereinsraum, der als Ort für Vereinsaktivitäten sowie kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen dienen soll. Die Planungen, insbesondere zur Standortwahl, sollen intensiviert werden.
  • Wiederbelebung des Ehrenamtstags als Anerkennung für die ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger.
  • Unterstützung der Vereine, um bewährte Traditionen wie das Dorffest, den Adventsmarkt, Maibaumhock, das Bergfest und weitere Veranstaltungen zu erhalten.

Für eine starke Wirtschaft

Unser Ziel ist, dass die Wirtschaft in Grafenberg gesund weiterwachsen kann. Die Ansiedlung von neuen Unternehmen unterstützen wir. Das ist die Basis für gute Arbeitsverhältnisse im Ort und damit unter anderem auch für den Wohlstand der Grafenberger/-innen. Dafür stehen wir:

  • Die Unterstützung der örtlichen Gewerbetreibenden bei öffentlichen Vergaben.
  • Das Einfrieren des Gewerbesteuerhebesatzes bis mindestens 2027.
  • Die Stärkung der Partnerschaft zwischen Verwaltung und Wirtschaft, unter anderem durch die Einführung eines regelmäßigen Unternehmerfrühstücks in Grafenberg.
  • Die Aufwertung von Grafenbergs Attraktionen und die Entwicklung neuer touristischer Konzepte, um das gastronomische Angebot zu stärken.

Für unsere Mobilität

Wir wollen mobil sein, denn Mobilität bedeutet Freiheit und Begegnung. Dafür braucht es auch in Grafenberg eine gute Verkehrspolitik, die es allen Verkehrsteilnehmenden ermöglicht, sicher und zuverlässig unterwegs zu sein.

  • Die Einführung von Tempo 30 in der Kohlberger Straße zur Erhöhung der Sicherheit vor Schulen und Kindergärten. Ab 2027 Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet
  • Den Bau von Radwegen in Richtung Nürtingen zur Förderung der Fahrrad- und E-Bike-mobilität
  • Digitale Anzeige an Bushaltestellen.